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18Okt

Eine Stimme nicht nur für die Jugend

arminsoyka

Es war Anfang März dieses Jahres als ich wieder einmal eine Podiumsdiskussion besuchte, damals zum Thema “Politik mit anderen Mitteln” in der VHS Alsergrund. In der Einladung hieß es: “Politik findet nicht nur im Parlament statt. Die wachsende Unzufriedenheit der Österreicherinnen und Österreicher lässt das Interesse an anderen Formen, Politik zu machen, wieder steigen.” Gerade junge Menschen scheinen sich immer öfter bei zivilgesellschaftlichen Organisationen bzw. Aktionen zu beteiligen anstatt klassische, (partei-)politische Wege zu gehen.

Indem wir es nicht schaffen, die Jugend in ihrem Lebensalltag anzusprechen und ihr ein attraktives politisches Angebot zu machen, entsteht ein Teufelskreis, aufgrund dessen sich immer mehr Jugendliche von der Politik abwenden und in unserem demokratischen System unterrepräsentiert sind. Gerade uns Grünen muss es ein Anliegen sein, die Ideen junger Menschen aufzugreifen, sie in- und außerhalb der Partei gestalten zu lassen und ihnen politische Verantwortung zu übertragen!

Ein junger Mensch, den ich nach der oben erwähnten Podiumsdiskussion persönlich kennenlernen konnte und der dies ändern möchte, ist Armin Soyka. Er hat heute seine Kandidatur für die grüne Liste zu den Gemeinderatswahlen 2010 bekanntgegeben. Doch es ist nicht nur diese wichtige jugendliche Lücke im politischen Angebot, die Armin Soyka schließen will. Ich hatte im letzten halben Jahr das Glück, mir bei einigen Gelegenheiten ein persönliches Bild von ihm machen zu können. Es deckt sich mit dem, wie er sich, seine Ideen und seine politischen Vorhaben auf seiner Website und in seinem Blog in erfrischender Offenheit präsentiert.

Armin Soyka geht auf Menschen zu, egal ob es sich um eine Mitschülerin an seiner Schule oder um einen von Alkohol gezeichneten Mitmenschen in der Straßenbahn handelt. Er bringt sich in politische Diskussionen ein, egal ob sie sich mit politischer Partizipation oder mit Lebensqualität befassen. Er kann bei komplexen Themen querdenken bzw. seine eigenen Standpunkte kritisch überdenken, egal ob es sich um Peak Oil oder das bedingungslose Grundeinkommen handelt. Und er setzt seine politischen Ideen in die Realität um, egal ob es ein Homosexualitätsprojekt an seiner Schule oder ein Politisches Grillen für Junge und Junggebliebene betrifft.

Armin Soyka besitzt die Neugierde, Motivation und Unverbrauchtheit, die man sich bei einem jungen, politikinteressierten Menschen wünscht. Er ist ein Versprechen für die Zukunft, das es aber schon in der Gegenwart einzulösen gilt. Doch er stellt nicht nur ein Angebot an die Jugend dar, sondern an alle Menschen, die sich frischen Wind in der Wiener Landespolitik wünschen. Und er teilt mit mir die Überzeugung, dass wir Grüne mehr Menschen ansprechen sollen und in der WählerInnengunst größer werden müssen, um unsere vielen spannenden Ideen umsetzen zu können!

Daher freue ich mich aus grüner Sicht besonders, wenn sich junge Menschen wie Armin Soyka mit Ideen, Gestaltungswillen und Verantwortungsbereitschaft einbringen und wünsche ihm für die Listenwahl im November viel Erfolg!

P.S.: Mehr Informationen über die grüne Listenwahl in Wien und die vielen interessanten KandidatInnen gibt es auf der Plattform http://ichkandidiere.at. Dort sind auch die Hearing-Termine aufgelistet, bei denen man sich in den kommenden Wochen einen besseren Eindruck von den KandidatInnen verschaffen kann.

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Verfasst am 18.10.2009 um 22:30 Uhr von Andreas Lindinger mit den Stichworten , , , , , , .
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Kommentare

  1. Ich kenne Armin auch so! Besonders gefällt mir an ihm, dass er keine Scheu vor etablierten Persönlichkeiten hat. Ich habe ihn beim “Streitgespräch: Robert Misik, Christian Ortner, Marie Ringler” in der Hauptbibliothek das erste mal wahrgenommen. Er war der erste der zum Podium ging, um ein Gespräch mit Christian Ortner zu beginnen. Das hat mir imponiert, denn ich hätte mit 18 nicht den Mut gehabt dies zu tun. Ich habe großen Respekt vor Armin und ich würde mich sehr freuen, wenn er eine Chance bekommen würde zu zeigen was in ihm steckt!

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  2. Nicky Bäck19.10.2009

    Ich habe Armin gestern beim Grünen Konvent kennen gelernt und war vor allem ob seiner Offenheit und Naivität (im postiven Sinne, noch nicht zynisch) begeistert. Er hat ein Thema in die Diskussion gebracht: Politik sollte auch Spaß machen. Leider wurde das von der Grünen Landessprecherin sofort falsch aufgenommen und sie meinte, dass Politik nicht auf Spaß reduziert werden soll. Das hat Armin aber gar nicht gemacht. Aber typisch: Es kommt jemand mit einer jugendlichen Frische und sofort muss ihm widersprochen werden. Und dann wundern, dass sich keine jungen Menschen engagieren. Meiner Meinung nach muss Politik auch Spaß machen, sonst wird sie zynisch und verbissen. Super Armin, dass du kandidierst.

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