
Ein Diskussions- und Gedankenanstoß: Auf Einladung aus dem E-Mail des Landesvorstands der Wiener Grünen betreffend meiner Aufnahme als Unterstützer besuchte ich am Dienstag das monatlich stattfindende “Open House” im Grünen Haus in der Lindengasse. Heidi Kammerlander und David Ellensohn gaben dabei einen ausführlichen Einblick in ihre Arbeit im Wiener Gemeinderat sowie in die Statuten und Gremien der Wiener Grünen. Interessant war jedoch vor allem auch der Umstand, dass ca. die Hälfte der BesucherInnen über die Aktion “Grüne Vorwahlen” als UnterstützerInnen aufgenommen wurden und mit ihrem zahlreichen Erscheinen für einen ungewohnt großen Besuch sorgten.
Dies zeigt einmal mehr welches Potenzial hinter dieser unabhängigen Aktion stand und welches Bedürfnis nach einer Öffnung, Verbreiterung und Demokratisierung der österreichischen Parteien angesichts des medialen und gesellschaftlichen Interesses am Thema generell besteht. Wenn mensch jedoch lesen musste, dass beinahe die Hälfte der VorwählerInnen nicht als UnterstützerInnen aufgenommen wurde, so wird klar, dass der grüne Landesvorstand damit leider eine suboptimale Entscheidung getroffen hat, bei der zwangsläufig auch Chancen verspielt wurden.
Eine proaktivere und positivere Herangehensweise, eine schnellere interne Information, transparentere Entscheidungen und eine bessere externe Kommunikation wären der Schlüssel gewesen, um das volle Potenzial dieser Aktion auszuschöpfen! Vieles davon lässt sich jedoch klarerweise rückblickend einfacher feststellen als inmitten der hitzigen Debatten auf allen Seiten während der letzten Wochen. An all diesen Punkten muss jedoch gearbeitet werden und es ist erfreulich, dass die Aktion “Grüne Vorwahlen” alles in allem doch ein solcher Erfolg war, dass sich nun mehr als 200 neue UnterstützerInnen aktiv an dieser Arbeit beteiligen und ihre Ideen einbringen können!
Gemeinsam mit den weiteren neuen MitgliederInnen und UnterstützerInnen sowie jenen engagierten Menschen, die nach einer Absage nun einen zweiten Anlauf zum Beitritt mittels Mitgliedschaft anstreben, werden sich zumindest die Grünen - egal ob in Graz, Wien oder anderswo - in den nächsten Wochen und Monaten aktiv mit dem Thema der Partizipation und der Demokratisierung auseinandersetzen!




























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