Über die morgige grüne Listenwahl habe ich bereits gebloggt, ich möchte jedoch in einem zweiten Beitrag auf meine über die KandidatInnenplattform gestellten Fragen eingehen. An 15 KandidatInnen habe ich dabei Fragen gerichtet, um Unklarheiten zu beseitigen und Ideen zu konkretisieren. Die ausführlichen Antworten bieten wiederum einen abwechslungsreichen Einblick in das personelle und inhaltliche Angebot für die morgige Landesversammlung, weshalb ich sie an dieser Stelle nochmals sammeln und zur Diskussion stellen möchte (insbesondere auch da die Fragemöglichkeit auf der KandidatInnenplattform leider wenig Möglichkeit zur breiten Diskussion einzelner Antworten bietet).
Erneuerbare Energie, Elektromobilität, Öffentlicher Verkehr, Lebensstil, Klimagipfel, Atomstrom, Emissionsstrafzahlungen, Klimaflucht, CO2-Lebensmittelkennzeichnung oder Regenwaldabholzung - nicht immer wird im Parlament in eineinhalb Stunden ein Thema so facettenreich diskutiert wie das Thema “Klimaschutz” beim gestrigen “Jugend.Klima.Parlament”!
Vergangenen Freitag verabschiedete das US-Repräsentantenhaus mit hauchdünner Mehrheit ein Klimaschutzgesetz, dem sogleich die gewohnten Attribute von “gigantisch” bis “historisch” verliehen wurden. Zwar kann der Beschluss eines Klimaschutzgesetztes nach jahrzehntelang vernachlässigter amerikanischer Umweltpolitik als historisch bezeichnet werden, jedoch darf nicht übersehen werden, dass der sogenannte American Clean Energy and Security Act nicht die Erwartungen aus Obamas Wahlkampf erfüllt. weiterlesen »
Neben den Diskussionen am Podium waren bei der Vienna Energy Conference vergangene Woche vor allem die persönlichen Pausengespräche mit Menschen aus anderen Regionen dieser Welt für mich interessant. Wann hat mensch schon die Chance, aus erster Hand zu erfahren wie die Pazifikinseln Samoa, Kiribati und Salomon Islands vom Anstieg des Meeresspiegels infolge des Klimawandels betroffen sind? Oder dass der Klimawandel in Ruanda letztes Jahr die sechsmonatige Trockenzeit um zwei Monate verlängerte und damit die Existenz der von der Landwirtschaft abhängigen Bevölkerung immens gefährdete? weiterlesen »
Vor dem Kapitol in Washington widme ich mich im zweiten Videocast meiner USA-Reise den US-Präsidenten Abraham Lincoln und Barack Obama sowie der amerikanischen und der europäischen Politik. Vom Ort der Inauguration Obamas vor knapp viereinhalb Monaten blicke ich kurz auf dessen erste Monate als US-Präsident zurück und leite daraus einige Hoffnungen für die europäische bzw. österreichische Politik ab. Mein Schlussappell beinhaltet dabei wenige Tage vor den Europawahlen ein klares Bekenntnis zu einem Europa der Vielfalt, der Chancengleichheit und der Freiheit. Ich freue mich auf eure Kommentare und Rückmeldungen!
Vergangenen Donnerstag fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Achtung Wortwechsel” im Kongresshaus Bad Ischl eine Podiumsdiskussion zum Thema “Energiewende schafft Arbeit” bzw. “Energieregion Salzkammergut schafft Arbeit” statt. Dabei wurde von den Diskutanten Markus Reitsamer (Gemeinderat Die Grünen Bad Ischl und Spitzenkandidat des Traunviertels bei den Landtagswahlen) und Johann Panhuber (ÖVP-Vizebürgermeister Bad Ischl und Obmann der Tourismusregion Salzkammergut) unter der Leitung des Nationalratsabgeordneten Wolfgang Pirklhuber ein breiter Themenbogen gespannt: Von der Klima-, Energie- und Wirtschaftskrise über die Chancen der Energiewende für die Tourismusregion Salzkammergut bis hin zu Photovoltaik, Agenda 21 oder dem öffentlichen Verkehr in Bad Ischl reichten dabei die durchaus kontrovers behandelten Themen. In diesem Sinne wünsche ich gute Unterhaltung mit folgendem Videobericht von der Veranstaltung:
FPÖ-Europaabgeordneter Andreas Mölzer antwortete mir heute im SN-Livechat auf meine Frage “Wie stehen Sie zu Carbon Capture and Storage?” (CCS) mit einem lapidaren “Helfen’s mir, was ist das?“. Angesichts dessen, dass sich Mölzer erst vor wenigen Monaten in einer Plenardebatte zum EU-Klimapaket, in dem CCS mehrmals ein Thema war (unter anderem bei seiner direkten Vorrednerin), zu Wort gemeldet hat, verwundert seine Unkenntnis zu diesem wichtigen und aktuellen Thema umso mehr. Eine Unkenntnis, die angesichts breiter medialer und politischer Diskussionen in Deutschland und dem Vereinigten Königreich sowie der Bedeutung dieses Themas für die EU-Klimapolitik für einen Spitzenkandidaten zu den Europawahlen schlichtweg enttäuschend und politisch fahrlässig ist. weiterlesen »