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Rassimus
29Jul

“I will mohr” gestoppt! Ein Pyrrhussieg?

Unilever verzichtet auf eine kostenlose Verlängerung und lässt die “I will mohr”-Kampagne Ende Juli auslaufen. Soweit, so gut - ein Teilerfolg, der dank vieler Menschen, die sich am öffentlichen Diskurs beteiligt bzw. ihren Protest direkt an Unilever gerichtet haben, erreicht werden konnte. Doch ist dieser Teilerfolg ein Pyrrhussieg? Diese wichtige Frage wirft zumindest ein Leser auf, der folgende E-Mail heute an mich gerichtet hat:

“Gute Menschen wie Sie treiben andere ganz normale Menschen mit diesem unerträglichen Gequietsche (übersetzt - political correctness) in Scharen dorthin wo sie keiner haben will - nämlich nach Rechts. Hören Sie hinein in die Bevölkerung und Sie werden feststellen, dass die Linke für einen Ruck nach Rechts mitverantwortlich sein wird.”

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22Jul

Offener Brief betreffend “I will mohr”

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Sehr geehrte Frau Mag. Höfferer,

Mit Bedauern bin ich heute auf die Medienberichte (FM4, derStandard.at) betreffend Ihrer Kampagne “I will mohr” zu Ihrem neuen Produkt “Cremissimo à la Mohr im Hemd” gestoßen. Aufgrund der negativen Konnotation des Begriffs “Mohr” und der diskriminierenden Bezeichnung “Mohr im Hemd” ist es einleuchtend, wenn sich zahlreiche schwarze MitbürgerInnen dadurch diskriminiert fühlen. Gerade in Zeiten steigender rassistischer und rechtsextremistischer Vorfälle in diesem Land würde ich mir daher von einem Unternehmen wie Unilever erhoffen, dass es den Mut aufbringt, sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

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16Mär

Ding Dong, Ding Dong, wer steht denn vor der Tür…

2009-01-30-um-17-09-24

…vielleicht ist es der Faynachtsmann und bringt Geschenke dir? In Anlehnung an diese leicht modifizierte Textzeile der Ersten Allgemeinen Verunsicherung fragt die SPÖ in ihrer “Was bewegt Österreich?”-Umfrage im letzten Punkt Folgendes:

“Stellen Sie sich bitte vor, es klopft, und Werner Faymann steht vor der Tür. Sie haben die Chance dem Bundeskanzler einen konkreten Auftrag zu geben und ihm Ihre Anliegen mitzuteilen. Was würden Sie ihm sagen?”

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25Feb

Unterwegs: Mike Brennan & Co. über Rassimus in der Wiener Polizei

2009-02-25-um-17-54-48-arbeitskopie-2

Radio Afrika und Afrikanet luden heute zu einer Pressekonferenz von Mike Brennan samt anschließender Podiumsdiskussion zum Thema “Rassismus in der Wiener Polizei” ein. Eine Einladung, der ich angesichts der erschütternden Fehlleistungen der Polizei im Fall Brennan und in früheren Angelegenheiten sowie der erst kürzlich von mir gestellten Frage ob Österreich ein Land voller Rassismus sei, so wie zahlreiche andere interessierte Menschen und Medienvertreter gerne folgte. Ganz im Gegensatz zur Exekutive, die es über Umwege und Ausreden schaffte, sich trotz mehrmaligem Einladen und Nachfragen der Veranstalter einer öffentlichen Diskussion zu entziehen und so bei den Betroffenen erst recht ein Gefühl des Nicht-Ernstgenommen-Werdens erzeugte.
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