Der “Fall Krems” beschäftigt seit wenigen Wochen Medien, Politik und Gesellschaft. Viel wurde dazu gesagt, die Leserbriefseiten der Boulevardmedien bilden ein Sammelsurium abwechselnder Vorverurteilungen der Polizisten oder der Jugendlichen. Die Unschuldsvermutung wird im Alltagsdiskurs außer Kraft gesetzt, die persönliche Einschätzung kommt vielerorts einer unabhängigen Untersuchung durch Polizei und Justiz zuvor. Im Gegensatz dazu werden viel zu selten Hintergründe beleuchtet, beschränkt sich Kritik viel zu selten auf die wenigen bekannten Fakten. Zwei positive Ausnahmen kamen mir bei meiner Wochenendlektüre unter:
Die Grünen OÖ schrieben vor einigen Wochen einen Ideenwettbewerb aus, in dem die BürgerInnen Vorschläge einbringen konnten, von denen drei ausgewählte Ideen in ein nächstes grünes Regierungsprogramm aufgenommen werden. Gerne nutzte ich diese Möglichkeit Ideen einzubringen, wobei es nicht leicht war Themen zu finden, die nicht bereits Teil des umfassenden grünen Grundsatzprogrammes sind. Folgende drei Ideen aus den mich in letzter Zeit sehr beschäftigenden Themenbereichen Politik 2.0, Wirtschaftswachstum/Lebensqualität und Energie/Mobilität habe ich schlussendlich eingebracht und freue mich gerne über Rückmeldungen:
Eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann-Stiftung unter rd. 500 österreichischen Jugendlichen (14-18 Jahre) zu Themen der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit beweist eines einmal mehr: Gerade inmitten der Wirtschaftskrise müssen wir jenen jungen Menschen, die die faire und nachhaltige Gestaltung ihrer Zukunft aktiv in die Hand nehmen wollen, endlich echte Mitsprache- und Entscheidungsmöglichkeiten bieten!
Verantwortungsvolle PolitikerInnen dürfen nicht länger jene übersehen, die an einer zukunftsfähigen Politik für dieses Jahrhundert das größte Interesse haben! Denn gerade junge Menschen können aufgrund ihrer Sozialisation in einer globalisierten Welt und ihres Bewusstseins für die Folgen von Klimawandel oder Verteilungsprobleme zum wichtigsten Wegbereiter des notwendigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels werden!
Vor dem Kapitol in Washington widme ich mich im zweiten Videocast meiner USA-Reise den US-Präsidenten Abraham Lincoln und Barack Obama sowie der amerikanischen und der europäischen Politik. Vom Ort der Inauguration Obamas vor knapp viereinhalb Monaten blicke ich kurz auf dessen erste Monate als US-Präsident zurück und leite daraus einige Hoffnungen für die europäische bzw. österreichische Politik ab. Mein Schlussappell beinhaltet dabei wenige Tage vor den Europawahlen ein klares Bekenntnis zu einem Europa der Vielfalt, der Chancengleichheit und der Freiheit. Ich freue mich auf eure Kommentare und Rückmeldungen!
Im ersten Videocast meiner USA-Reise spreche ich vor der New Yorker Börse an der Wall Street über die Ursachen und Auswirkungen der Finanzkrise. Daraus leite ich einen notwendigen Kurswechsel in Form einer Revolution der kleinen, mutigen und verantwortungsvollen Schritte in eine neue politische Richtung ab. Fragen wir uns wo Steuern geleistet, Arbeitsplätze geschaffen, Regionen gestärkt und soziales UnternehmerInnentum gelebt wird und belohnen wir soziale, ökologische und wirtschaftliche Verantwortung! Ich freue mich auf eure Kommentare und Rückmeldungen!
Das (kleine) Duell um die Zukunft Oberösterreichs habe ich bereits vor einigen Wochen eröffnet. In den letzten Tagen spitzte sich die Auseinandersetzung zwischen FPÖ und Grüne erstmals im Vorwahlkampf aufgrund eines hetzerischen Aufklebers einer FPÖ-Vorfeldorganisation zu. “Gemischte Sorte - Zuwanderung kann tödlich sein” heißt es auf diesem gewaltstiftenden Aufkleber und FPÖ-Spitzenkandidat Haimbuchner spricht in seiner Reaktion von “kriminellen Zuwanderern, die laufend Österreicher ausrauben, schlagen, vergewaltigen oder gar ermorden”. weiterlesen »
Die Integrationsdebatte ist zwar omnipräsent, verfestigt sich jedoch zunehmend in der medialen und politischen Darstellung auf Probleme, Negativentwicklungen und Sündenpolitik. Umso erfrischender sind daher konstruktive, kritische Beiträge, wie ich beispielsweise gestern Abend wieder erfahren konnte. Aus dem Vortrag von Mark Terkessidis (siehe auch aktuelle Beiträge bei FM4, DER STANDARD, derStandard.at und Falter) im Wiener Semperdepot konnte ich dabei vor allem zwei Punkte mitnehmen. weiterlesen »